Neues Buch macht verborgenes Kulturerbe sichtbar
Kleindenkmale – darunter Wegkreuze, Bildstöcke, Grenzsteine, Brunnen oder historische Wegweiser – prägen seit Jahrhunderten das Erscheinungsbild unserer Städte und Gemeinden. Dennoch werden sie im Alltag häufig übersehen.
Das Land, in Kooperation mit den Landkreisen, hat diese oftmals gefährdeten Objekte systematisch dokumentiert, wissenschaftlich eingeordnet und langfristig gesichert.
Mehr zu diesem lesenswerten Buch
An diesem Buch haben von Seiten der SPD, Stadträtin Uta Blänsdorf-Zahner und Kreisrat Thomas Zachler mitgewirkt.
Öffentliche Buchvorstellung mit Projektabschluss:
19. Oktober 2026, 18 Uhr, Domhof Ladenburg, Hauptstraße 9
Montag, 10. August 2026, 18:00 Uhr (öffentlich)
Ort: Marktplatz
Es ist zur Tradition geworden, dass sich der SPD-Ortsverein am letzten Tag der Kerwe zum beliebten Kerwehock trifft. Zwei Tische stehen für uns bereit.
Am Kerwe-Samstag und -Sonntag sieht man sich auch in der Kerweklause des ASV.
Der SPD Ortsverband Ladenburg hat heute Michèl Schummer zum kommissarischen Vorsitzenden gewählt. Er wird bis zur regulären Jahreshauptversammlung (JHV) im Frühjahr 2027 im Amt bleiben. Auf der JHV werden traditionell die neuen Vorstandsmitglieder auf jeweils zwei Jahre gewählt.
Dieser Schritt war notwendig geworden, weil der bisherige Vorsitzende, Markus Bündig, aus familiären und beruflichen Gründen vom Vorsitz zurückgetreten ist.
Alle anderen Vorstände bleiben bis zur JHV in ihrem Amt.
Siehe dazu auch den Artikel in der Ladenburger Zeitung.
Die neue Dreifeld-Sporthalle wird ab September benutzbar sein. Die Stadt hat die Nutzungsgebühren für die neue Halle errechnet.
Thema Vorsteuerabzug
Für den Bau der Halle beauftragte die Stadt Unternehmen. Diese stellten der Stadt eine Rechnung, auf welche die Umsatzsteuer von 19% fällig ist. Diese Umsatzsteuer kann die Stadt aber mit der Umsatzsteuer verrechnen, die sie den Benutzern dieser Halle berechnet. Das nennt sich dann Vorsteuerabzug. Die Stadt ist diesen Weg gegangen. Sie bezahlt daher weniger für die Halle, muss aber den Benutzern hinterher eine Nutzungsgebühr berechnen, die vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist.
Da die Stadt den Vorsteuerabzug in Anspruch nimmt, muss mit dieser Gebühr daher 3 Prozent der jährlichen Aufwendungen (Abschreibungen plus Betriebskosten wie Reinigung, Strom, Hausmeister usw.) für die Halle gedeckt sein. Und dadurch kommen die neuen Gebühren für die Dreifeld-Halle zustande.
Ein Beispiel: Die Gebühr für jeweils ein Drittel der Dreifeld-Halle wird 12 € die Stunde betragen. Zum Vergleich: der vergleichbare Raum kostet in der Lobdengauhalle knapp 6 € die Stunde.
Über die neuen Gebühren hat die Stadt bereits im Vorfeld mit den Vereinen und dem OSL (Ortsausschuss Sport Ladenburg) Gespräche geführt.
Dazu Stadtrat Bernd Garbaczok:
"Natürlich treffen die neuen, höheren Gebühren insbesondere diese Vereine und natürlich würden wir uns wünschen dies wäre nicht so. Leider ist die Realität anders und aus den bereits genannten Gründen (Vorsteuerabzug) sowie dem Zustand der kommunalen Finanzen müssen wir diesen Schritt mitgehen.
Wir hätten es den Vereinen gerne erspart.
Möglicherweise oder wahrscheinlich wird der ein oder andere Verein jetzt seine Beiträge anpassen oder anpassen müssen. Daher hoffen und wünschen wir uns, das die Mitglieder, die Eltern sporttreibender Kinder dies verstehen und akzeptieren und die Vereine hierbei auch weiterhin unterstützen. Im Sinne einer funktionierenden Solidargemeinschaft."
Ein Haushalt aufzustellen ist eine Sache. Aber erst hinterher, wenn alle Rechnungen bezahlt und alle Einnahmen verbucht sind, weiß man, wie es wirklich um die Finanzen des jeweiligen Jahres bestellt ist.
Warum berechnet die Kämmerin immer noch die vergangenen Jahre?
Weil der Vorgänger der Kämmerin die Finanzen nicht im Griff hatte und daher alle Haushalte, die dieser zu verantworten hatte, neu berechnet werden mussten. Siehe auch den Erklärer vom Februar 2025.
Die gute Nachricht: 2022 und 2023 wurden jeweils ein Plus von 12,2 bzw. 6,7 Mio. Euro erzielt. Wie aus dem Bild ersichtlich, lagen diese Gewinne (orange Balken) deutlich höher als geplant (blaue Balken). Ladenburg hat dadurch 2023 Rücklagen von knapp 27 Mio. Euro gebildet. Das ist fantastisch.
Die schlechte Nachricht: Für 2024 und 2025 sind die Planungen deutlich im negativen Bereich. Frau Rother dazu: "Von den 27 Millionen Rücklage aus 2023 müssen wir in den Folgejahren leben."
Schauen wir aber in die Gemeinden um uns herum, so stehen Ladenburgs Finanzen immer noch auf einem soliden Fundament. Stadtrat Gerhard Kleinböck dazu: "Wenn die Jahresabschlüsse von 2024 und 2025 fertig sind, werden wir ganz ordentlich dastehen."
In einem Leserbrief in der Ladenburger Zeitung vom 19.4.2026 wurde die Befürchtung geäußert, dass zwei geplante Container zu einer Erweiterung der Martinsschule führen würden. Durch diese Erweiterung würden mehr Lehrer eingestellt und diese würden dann für ihre Autos mehr Parkraum benötigen, den sie dann auf der Hirschberger Allee finden würden.
Die Amtsleiterin der Martinsschule, Frau Reuter, hat auf eine Anfrage der SPD-Kreistagsfraktion geantwortet und klargestellt, dass
• die beiden Container lediglich die Schulbibliothek enthalten werden,
• diese Container auf der Terrasse der Berufsschulstufe platziert werden und dadurch keine bestehenden Parkflächen wegfallen,
• keine nennenswerten Neueinstellungen von Lehrkräften geplant sind und
• den Lehrkräften sowie den Angestellten des Rhein-Neckar-Kreises die schuleigenen Parkplätze zur Verfügung stehen.
Vor einigen Tagen fand ein Treffen des Sozialausschuss der SPD Kreistagsfraktion mit Vertretern der Liga der Wohlfahrtspflege statt. Im Mittelpunkt standen mögliche Sparmaßnahmen im sozialen Bereich. Einig war man sich darin, dass gewachsene soziale Strukturen erhalten bleiben müssen.
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Die Musikschule Ladenburg erhält 14 671 Euro. Im Vergleich zu den 250 000 € Zuschuss der Stadt Ladenburg fällt das allerdings fast nicht ins Gewicht. Um das Bild abzurunden, sollte noch erwähnt werden, dass die Stadt derzeit knapp 5,7 Millionen an den Kreis zahlt (die sogenannte Kreisumlage).
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Der Vorstand des Ortsvereins hat eingeladen und es kamen 35 Genossinnen und Genossen aus Ladenburg (inklusive Bürgermeister Stefan Schmutz und den Stadträten Angelika Gelle, Uta Blänsdorf-Zahner, Bernd Garbaczok & Gerhard Kleinböck), Neckarhausen (Kreisrat Thomas Zachler), Ilvesheim (Bürgermeister Thorsten Walter) und Dossenheim (der OV-Vorsitzende Matthias Stemmler und Beisitzerin An) auf das lauschige Grün hinter dem Vereinsheim des ASV.
Für ihre langjährige Mitgliedschaft in der SPD haben die zweite Vorsitzende Barbara Scholz und Kreisrat Thomas Zachler neun anwesende Mitglieder geehrt. Barbara wusste zu den Jahren ihres Eintritts einiges zu erzählen (zum Beispiel, dass die Gaststätte beim Schützenhaus mal brannte) und Thomas überraschte manchen Genossen mit seinem Wissen über das, was in Ladenburg so vor sich ging. Geehrt wurden:
55 Jahre Mitgliedschaft: Jürgen Müller, Wolfgang-Peter Zingel (beide im Bild) sowie Willi Zehfuß.
50 Jahre: Olivier Elmer, Gerhard Kleinböck, Steffen Mehl, Ingrid Müller, Herbert Rittlinger, Gerhard Ermentraut und Dieter Gärtner zuteil (alle im Bild), sowie Uwe Bayer, Anna Rittlinger und Marlene von Wehrden.
45 Jahre: Axel Schulz.
35 Jahre: Constanze Sturm.