Der SPD Ortsverband Ladenburg hat heute Michèl Schummer zum kommissarischen Vorsitzenden gewählt. Er wird bis zur regulären Jahreshauptversammlung (JHV) im Frühjahr 2027 im Amt bleiben. Auf der JHV werden traditionell die neuen Vorstandsmitglieder auf jeweils zwei Jahre gewählt.
Dieser Schritt war notwendig geworden, weil der bisherige Vorsitzende, Markus Bündig, aus familiären und beruflichen Gründen vom Vorsitz zurückgetreten ist.
Alle anderen Vorstände bleiben bis zur JHV in ihrem Amt.
Samstag, 1. August 2026, 11:00 Uhr (öffentlich)
Ort: Grünanlage vor der Lobdengauhalle (bei schlechter Witterung auch in der Halle)
Nationales Open-Air-Heberturnier für Frauen und Männer mit Olympischem Zweikampf nach den Regeln der IWF
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Montag, 10. August 2026, 18:00 Uhr (öffentlich)
Ort: Marktplatz
Die neue Dreifeld-Sporthalle wird ab September benutzbar sein. Die Stadt hat die Nutzungsgebühren für die neue Halle errechnet.
Thema Vorsteuerabzug
Für den Bau der Halle beauftragte die Stadt Unternehmen. Diese stellten der Stadt eine Rechnung, auf welche die Umsatzsteuer von 19% fällig ist. Diese Umsatzsteuer kann die Stadt aber mit der Umsatzsteuer verrechnen, die sie den Benutzern dieser Halle berechnet. Das nennt sich dann Vorsteuerabzug. Die Stadt ist diesen Weg gegangen. Sie bezahlt daher weniger für die Halle, muss aber den Benutzern hinterher eine Nutzungsgebühr berechnen, die vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist.
Da die Stadt den Vorsteuerabzug in Anspruch nimmt, muss mit dieser Gebühr daher 3 Prozent der jährlichen Aufwendungen (Abschreibungen plus Betriebskosten wie Reinigung, Strom, Hausmeister usw.) für die Halle gedeckt sein. Und dadurch kommen die neuen Gebühren für die Dreifeld-Halle zustande.
Ein Beispiel: Die Gebühr für jeweils ein Drittel der Dreifeld-Halle wird 12 € die Stunde betragen. Zum Vergleich: der vergleichbare Raum kostet in der Lobdengauhalle knapp 6 € die Stunde.
Über die neuen Gebühren hat die Stadt bereits im Vorfeld mit den Vereinen und dem OSL (Ortsausschuss Sport Ladenburg) Gespräche geführt.
Dazu Stadtrat Bernd Garbaczok:
"Natürlich treffen die neuen, höheren Gebühren insbesondere diese Vereine und natürlich würden wir uns wünschen dies wäre nicht so. Leider ist die Realität anders und aus den bereits genannten Gründen (Vorsteuerabzug) sowie dem Zustand der kommunalen Finanzen müssen wir diesen Schritt mitgehen.
Wir hätten es den Vereinen gerne erspart.
Möglicherweise oder wahrscheinlich wird der ein oder andere Verein jetzt seine Beiträge anpassen oder anpassen müssen. Daher hoffen und wünschen wir uns, das die Mitglieder, die Eltern sporttreibender Kinder dies verstehen und akzeptieren und die Vereine hierbei auch weiterhin unterstützen. Im Sinne einer funktionierenden Solidargemeinschaft."
Ein Haushalt aufzustellen ist eine Sache. Aber erst hinterher, wenn alle Rechnungen bezahlt und alle Einnahmen verbucht sind, weiß man, wie es wirklich um die Finanzen des jeweiligen Jahres bestellt ist.
Warum berechnet die Kämmerin immer noch die vergangenen Jahre?
Weil der Vorgänger der Kämmerin die Finanzen nicht im Griff hatte und daher alle Haushalte, die dieser zu verantworten hatte, neu berechnet werden mussten. Siehe auch den Erklärer vom Februar 2025.
Die gute Nachricht: 2022 und 2023 wurden jeweils ein Plus von 12,2 bzw. 6,7 Mio. Euro erzielt. Wie aus dem Bild ersichtlich, lagen diese Gewinne (orange Balken) deutlich höher als geplant (blaue Balken). Ladenburg hat dadurch 2023 Rücklagen von knapp 27 Mio. Euro gebildet. Das ist fantastisch.
Die schlechte Nachricht: Für 2024 und 2025 sind die Planungen deutlich im negativen Bereich. Frau Rother dazu: "Von den 27 Millionen Rücklage aus 2023 müssen wir in den Folgejahren leben."
Schauen wir aber in die Gemeinden um uns herum, so stehen Ladenburgs Finanzen immer noch auf einem soliden Fundament. Stadtrat Gerhard Kleinböck dazu: "Wenn die Jahresabschlüsse von 2024 und 2025 fertig sind, werden wir ganz ordentlich dastehen."
In einem Leserbrief in der Ladenburger Zeitung vom 19.4.2026 wurde die Befürchtung geäußert, dass zwei geplante Container zu einer Erweiterung der Martinsschule führen würden. Durch diese Erweiterung würden mehr Lehrer eingestellt und diese würden dann für ihre Autos mehr Parkraum benötigen, den sie dann auf der Hirschberger Allee finden würden.
Die Amtsleiterin der Martinsschule, Frau Reuter, hat auf eine Anfrage der SPD-Kreistagsfraktion geantwortet und klargestellt, dass
• die beiden Container lediglich die Schulbibliothek enthalten werden,
• diese Container auf der Terrasse der Berufsschulstufe platziert werden und dadurch keine bestehenden Parkflächen wegfallen,
• keine nennenswerten Neueinstellungen von Lehrkräften geplant sind und
• den Lehrkräften sowie den Angestellten des Rhein-Neckar-Kreises die schuleigenen Parkplätze zur Verfügung stehen.
Vor einigen Tagen fand ein Treffen des Sozialausschuss der SPD Kreistagsfraktion mit Vertretern der Liga der Wohlfahrtspflege statt. Im Mittelpunkt standen mögliche Sparmaßnahmen im sozialen Bereich. Einig war man sich darin, dass gewachsene soziale Strukturen erhalten bleiben müssen.
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Die Musikschule Ladenburg erhält 14 671 Euro. Im Vergleich zu den 250 000 € Zuschuss der Stadt Ladenburg fällt das allerdings fast nicht ins Gewicht. Um das Bild abzurunden, sollte noch erwähnt werden, dass die Stadt derzeit knapp 5,7 Millionen an den Kreis zahlt (die sogenannte Kreisumlage).
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Der Christliche Bürgerhospitalfonds (Link zur Satzung) baut in der Schriesheimer Straße neben der Tankstelle 11 Wohnungen mit 2-3 Zimmern für einkommensschwache und ältere Mitbürger:innen. Diese werden in Ladenburg dringend benötigt.
Die Wohnungen sind zwischen 57 und 93 m2 groß. Berechtigte sind Personen mit einem Wohnberechtigungsschein.
Zu den 3,8 Millionen Baukosten gibt es 1,59 Mio € Zuschuss. Dadurch wird ein relativ niedriger Preis von 3000 € pro Quadratmeter erreicht. Ende 2027 soll das Haus bezugsfähig sein.
Vertreter des Gemeinderats, der gleichzeitig den Stiftungsrat darstellt, sind am Mittwoch, 24. Juni zum Spatenstich zusammengekommen. Von der SPD-Fraktion waren Gerhard Kleinböck (1. von rechts) und Bernd Garbaczok (Mitte, rechts neben dem Bürgermeister) dabei.
Der Vorstand des Ortsvereins hat eingeladen und es kamen 35 Genossinnen und Genossen aus Ladenburg (inklusive Bürgermeister Stefan Schmutz und den Stadträten Angelika Gelle, Uta Blänsdorf-Zahner, Bernd Garbaczok & Gerhard Kleinböck), Neckarhausen (Kreisrat Thomas Zachler), Ilvesheim (Bürgermeister Thorsten Walter) und Dossenheim (der OV-Vorsitzende Matthias Stemmler und Beisitzerin An) auf das lauschige Grün hinter dem Vereinsheim des ASV.
Für ihre langjährige Mitgliedschaft in der SPD haben die zweite Vorsitzende Barbara Scholz und Kreisrat Thomas Zachler neun anwesende Mitglieder geehrt. Barbara wusste zu den Jahren ihres Eintritts einiges zu erzählen (zum Beispiel, dass die Gaststätte beim Schützenhaus mal brannte) und Thomas überraschte manchen Genossen mit seinem Wissen über das, was in Ladenburg so vor sich ging. Geehrt wurden:
55 Jahre Mitgliedschaft: Jürgen Müller, Wolfgang-Peter Zingel (beide im Bild) sowie Willi Zehfuß.
50 Jahre: Olivier Elmer, Gerhard Kleinböck, Steffen Mehl, Ingrid Müller, Herbert Rittlinger, Gerhard Ermentraut und Dieter Gärtner zuteil (alle im Bild), sowie Uwe Bayer, Anna Rittlinger und Marlene von Wehrden.
45 Jahre: Axel Schulz.
35 Jahre: Constanze Sturm.
125, das ist die Hausnummer des Alten Pumpwerks im Hinteren Rindweg. 125, das ist das Alter des ASV 1901 Ladenburg e.V, der eben dort sein Vereinsheim hat.
Beim Festakt am Freitag, 19. Juni im Domhof gratulierten die SPD-Stadträt:innen Uta Blänsdorf-Zahner, Angelika Gelle und Gerhard Kleinböck dem ASV-Vorsitzenden Joachim Loose und einem Verein, der die jüngste Geschichte Ladenburgs maßgeblich mitgeprägt und, als einziger Verein in Ladenburg, Olympiateilnehmer hervorgebracht hat.
Auf dem Kreisparteitag der SPD Rhein-Neckar (23.05.2026) wurde der erste Teil eines Antrags aus unserem Ortsverein angenommen. Der Antrag lautet:
Auf Bundes- und Landesebene soll künftig gelten, dass Regierungsmitglieder (definiert als Kanzler/Ministerpräsident, Minister und Staatssekretär) keine Ämter in geschäftsführenden Parteivorständen (Vorsitz, Stellvertretung und Generalsekretär) bekleiden dürfen.
Denn, so die Begründung von Manfred Ramm und Joachim Loose, die Partei verlangt in diesen Zeiten den ganzen Einsatz eines Mandatsträgers, und ein Ministeramt verlangt das auch. "Eine Partei, die die Menschen künftig begeistern will, führt man nicht so nebenher."
Dieser Antrag wird nun dem Landesparteitag (19.-20.07.2026) zur Abstimmung vorgelegt. Wenn er auch dort eine Mehrheit erhält, wird er auf den nächsten Bundesparteitag diskutiert.
Was war noch wichtig auf dem Kreisparteitag?
Unser Bundestagsabgeordneter Dr. Lars Castellucci erinnerte in seiner Mut machenden Rede (Bild) daran, dass der Rhein-Neckar-Kreis die Landes-SPD wahrscheinlich davor bewahrt hat, ihren Fraktionsstatus zu verlieren. Denn hier in den vier Wahlbezirken des Kreises haben wir überdurchschnittlich viele Zweitstimmen erhalten.
Da ist es nur richtig, dass sich mit Jan-Peter Röderer und Farah Maktoul zwei erfahrene Vertreter aus unserem Kreisverband als Generalsekretär bzw. Beisitzerin der Landespartei bewerben. Würden sie gewählt, hieße das für die SPD des größten Kreises in Baden-Württemberg, dass sie in Stuttgart mehr Geltung hätte. Denn seit dem Wahldebakel im März hat der Kreis keinen SPD-Abgeordneten mehr im Landesparlament.
Auf dem Parteitag waren auch viele jungen Genossinnen und Genossen zu sehen, die Verantwortung übernehmen wollen, die gute Ideen haben und die der alten Tante ein paar neue Tanzschritte beibringen wollen.